Donnerstag, 31. Juli 2014

Unsere Eingangstür ist wieder da!

Und sie ist ein richtiges Schmuckstück geworden. Außerdem hat sie neue Dichtungen bekommen, so dass der Wind nicht mehr durch die Ritzen pfeifen kann. Auch die benachbarten Fenster sind jetzt fertig. Sie waren wirklich sehr resturierungsbedürftig, aber jetzt sind sie wieder schön.Vor allem wollten wir hier ausprobieren, wie die Energiespar-Vorsatzscheiben wohl aussehen und wir sind sehr begeistert über die Lösung. Die Alternative wäre entweder eine neue Isolierverglasung gewesen, aber dann hätte das alte Glas nicht erhalten werden können, oder der Bau von Kastenfenstern, aber dann wäre das Erscheinungsbild ganz anders gewesen. So ist das alte Glas erhalten worden, optisch ist es kaum eine Veränderung und trotzdem sind die Fenster dicht. Wir sind sehr begeistert und wünschten, wir könnten direkt alle Fenster so machen lassen, aber es ist leider doch recht kostspielig, so dass wir da schrittweise vorgehen müssen.







Freitag, 11. Juli 2014

Ein Jahr Schloss-Projekt

Seit über einem Jahr sind wir jetzt dabei! Da überlegt man sich schon ein erstes Resumée: Was wollten wir? Was haben wir geschafft? Was klappt gar nicht? Das erste, grundlegende Ziel ist natürlich die Renovierung. Da muss man sagen, dass wir ganz viel Glück gehabt haben mit unseren Kooperationspartnern. Angefangen von den öffentlichen Förderungen über das Denkmalamt bis hin zu unserer Architektin, den Handwerkern und den Mitbewohnern haben wir den Eindruck, dass alle das Projekt mögen und es nach Kräften unterstützen. Wenn wir dieses starke Team nicht hätten, dann hätten wir definitiv Probleme. Auch so ist es immer noch schwierig genug, die ganzen verschiedenen "Baustellen" im Blick zu behalten. Der bürokratische Aufwand ist nicht zu unterschätzen, alles muss natürlich beantragt, dokumentiert, nachgewiesen werden und das ist ja auch richtig so, kostet aber eine Menge Zeit. Insgesamt hinken wir mit unseren Renovierungsplänen zeitlich hinterher, weil sich der Beginn verzögert hat, sind aber glaube ich auf einem guten Weg.
Das zweite Ziel, nämlich wieder Leben ins Schloss zu bringen, ging ganz schnell und wie von selbst. Das haben wir vor allem unserer netten WG zu verdanken, die quasi am ersten Tag eingezogen ist, sich auch sehr in das Projekt einbringt und immer für Abwechselung sorgt! Und dann ist da natürlich die ganze Familie, die einen großen Rückhalt darstellt. Das kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Aber auch sonst haben wir viele Menschen kennen gelernt, die sich auf verschiedenste Art interessieren und einbringen. Die Resonanz auf unsere erste Ausstellung und die Vereinsgründung war größer, als wir gedacht haben.  Das es so viel Interesse gibt, war uns vorher gar nicht bewusst und wir freuen uns sehr darüber.
Fazit: Wir bereuen nichts, es bleibt spannend und an Arbeit wird es auch in Zukunft nicht mangeln!
Schon die zweite Rosenblüte, die wir in Reelkirchen erleben.

Die Enten sind inzwischen auch zahm und kommen zur Mittagszeit, um sich füttern zu lassen.